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Von der Idee zum Impact: Set up : Jena 2026 schafft Raum für Austausch und neue Kooperationen

Moderatorin Katja Großer vor fantastischem Publikum

Moderatorin Katja Großer vor fantastischem Publikum

Trotz strömenden Regens kamen 80 Teilnehmende aus den Bereichen Wissenschaft, Transfer, Gründung und Innovationsförderung am 7. Mai im Normannenhaus zusammen, um bei Set up : Jena 2026 über Wege von der Idee zum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Impact zu diskutieren. Die gemeinsame Veranstaltung der Servicezentren für Forschung und Transfer der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und der Friedrich-Schiller-Universität Jena zeigte eindrucksvoll, wie lebendig das Innovationsökosystem in Jena und der Region ist.

Registrierung am Einlass

Im Mittelpunkt der diesjährigen Ausgabe von Set up : Jena stand die Frage, wie aus Forschungsideen konkrete Wirkung entstehen kann und vermittelte performativ die Antwort – durch Vernetzung, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Fördermöglichkeiten und etablierte Transferstrukturen. Bereits die beiden Impulsvorträge zu Beginn der Veranstaltung machten deutlich, dass Innovation selten isoliert entsteht, sondern dort, wo Menschen, Perspektiven und Institutionen zusammenfinden.

Besonders greifbar wurde dies anschließend auf dem Marktplatz der Projekte. Forschende, Start-ups und Transferakteure präsentierten ihre Ideen an Ständen mit Postern und in kurzen Pitches. Auf einer improvisierten mobilen Speakers Corner stellten die Teilnehmenden ihre Projekte in 90 Sekunden dem Plenum vor – direkt, nahbar und auf den Punkt. Gerade diese Zugänglichkeit und offene Atmosphäre prägte die Veranstaltung.

Dr. Oliver Pänke beim Pitch
Pitch auf dem Marktplatz

Auch die Founders Wall zog viel Aufmerksamkeit auf sich. Die beleuchtete Installation mit Thüringer Gründungen machte sichtbar, wie vielfältig die Innovationslandschaft der Region ist und bot zahlreiche Gesprächsanlässe zwischen den Gästen.

Neben den Impulsen und Projektvorstellungen standen vor allem die Workshops im Fokus. Themen wie Wissenschaftskommunikation, Storytelling oder die Entwicklung unkonventioneller Forschungsideen präsentierten den Teilnehmenden konkrete Methoden und praktische Anregungen für den Arbeitsalltag. In der Feedbackumfrage hoben viele Teilnehmende insbesondere die hohe Interaktivität in den Workshops, deren Praxisbezug und die offene Arbeitsatmosphäre hervor. Mehrfach wurde benannt, dass aus den Gesprächen bereits neue Ideen, Kontakte und konkrete Anknüpfungspunkte entstanden seien.

Workshops

Auch das Rahmenprogramm mit Musik, Networking-Lounge und Fotobox trug zur besonderen Stimmung von Set up : Jena bei. Viele Gäste beschrieben das Ambiente als angenehm und motivierend. Besonders positiv hervorgehoben wurden die zahlreichen Möglichkeiten zum persönlichen Austausch. Mehrere Teilnehmende berichteten von deutlich ergiebigeren Gesprächen und neuen Kontakten als erwartet.

Dass Set up : Jena 2026 weit über einen klassischen Netzwerktag hinausging, zeigte sich auch in den Rückmeldungen hinsichtlich der Wirkung der Veranstaltung. So entstanden aus dem gemeinsamen Austausch neue Ideen für Förderanträge, zukünftige Kooperationen und unmittelbare Anknüpfungspunkte für Beratungen. Ein Teilnehmender berichtete beispielsweise, dass im Anschluss an den besuchten Workshop bereits konkrete Gespräche über eine SPRIND-Beratung im eigenen Team geführt wurden.

Dr. Jan Pietschmann, Ansprechpartner des Projektträgers von „Nucleus Jena“, fasste den Tag in seinem LinkedIn-Kommentar so zusammen:

„Eine wirklich gelungene Veranstaltung mit vielen starken Impulsen und Vernetzungsmöglichkeiten! Herzlichen Dank für die Einladung!“

Austausch am Prototyp

Die Rückmeldungen aus der Teilnehmendenbefragung bieten zugleich wichtige Anregungen für die Weiterentwicklung des Formats. Gewünscht wurden für das nächste Event unter anderem mehr Zeit für Austausch und Networking sowie eine noch stärkere Beteiligung von Forschenden und Start-ups aus unterschiedlichen Disziplinen.

Set up : Jena 2026 hat gezeigt: Innovation entsteht dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Ideen teilen und gemeinsam neue Wege denken. Genau dafür schafft die Veranstaltung den Raum – auch in 2027. Wir freuen uns auf Euch!

Autoren: Dr. Monika Ludwig und Immo Feine

Fotos: Dominique Wollniok

Foto: Dominique Wollniok